Dienstag, 12. Oktober 2010

Schneiders, Islamverherrlichung

Islamverherrlichung, Kartoniert. Wenn die Kritik zum Tabu wird. Hrsg. v. Thorsten G. Schneiders, 350 S. 210 mm 575g ISBN 978-3-531-16258-4 VS-Verlag
Über den Islam. Muss sich unter Muslimen in Deutschland etwas ändern? Viele dürften die Frage mit "Ja" beantworten. Offenbar gibt es genügend Anlass zu "Islamkritik". Leider missbrauchen dies viele als Vehikel für pure Ressentiments. Doch das darf nicht dazu führen, jede Form von Kritik in den Wind zu schlagen und das Bild vom gelebten Islam schön zu färben. Beide Haltungen sind problematisch und daher Inhalt eines umfassenden zweibändigen Buchprojekts. Während der bereits erschienene Band "Islamfeindlichkeit" unterschiedliche Aspekte des europäischen Islamhasses vergangener Jahrhunderte bis zur heutigen Hetze im Internet dokumentiert, zeigt das vorliegende Buch "Islamverherrlichung", wie vernünftige Islamkritik ohne Pauschalisierung, Populismus und Polemik aussehen kann. Ausgewiesene Experten sprechen dazu offen theologische Herausforderungen an und weisen auf Missstände in der muslimischen Gesellschaft Deutschlands hin. Es geht sowohl um brisante Einzelthemen wie Jihad, Antisemitismus oder Kopftuch, als auch um grundlegende Fragen zum Koran, zum Propheten Muhammad oder zur Scharia. Zudem finden sich Auseinandersetzungen mit bekannten Einzelpersonen und Islamverbänden.
Mit Beiträgen von Nasr Hamid Abu Zayd, Lamya Kaddor, Ömer Özsoy, Rabeya Müller, Adel Theodor Khoury, Udo Tworuschka, Katajun Amirpur, Hartmut Bobzin und anderen.
Muss sich unter Muslimen in Deutschland etwas ändern? Viele dürften die Frage mit "Ja" beantworten. Offenbar gibt es genügend Anlass zu "Islamkritik". Leider missbrauchen dies viele als Vehikel für Ressentiments. Doch das darf nicht dazu führen, jede Form von Kritik in den Wind zu schlagen und das Bild vom gelebten Islam schön zu färben. Beide Haltungen sind problematisch. Während der bereits erschienene Band "Islamfeindlichkeit" unterschiedliche Aspekte vom europäischen Islamhass vergangener Jahrhunderte bis zur heutigen Hetze im Internet dokumentiert, zeigt das vorliegende Buch "Islamverherrlichung" nun, wie vernünftige Islamkritik ohne Pauschalisierung, Populismus und Polemik aussehen kann.
Renommierte Autoren wie Nasr Hamid Abu Zayd, Hartmut Bobzin, Adel Theodor Khoury, Ömer Özsoy oder Lamya Kaddor sprechen dazu offen theologische Herausforderungen an und weisen auf Missstände in der deutschen Islam-Community hin. Es geht um brisante Themen wie Jihad, Kopftuch oder die Politik der Islamverbände, aber auch um Prophetenbiografien, Hadithkritik und Koranexegese.

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