Donnerstag, 9. April 2015

Seidensticker, Islamismus 3.A. 2015

Tilman Seidensticker : Islamismus Geschichte, Vordenker, Organisationen. Beck'sche Reihe Bd.2827 C.H. Beck Wissen C.H. Beck Paperback Bd.2827 3. Aufl. 127 S., 2015 Beck, ISBN 978-3-406-66069-6 8,95 €
Spätestens seit der Iranischen Revolution von 1979 und erst recht seit dem 11. September 2001 hält der Islamismus die Welt in Atem. Tilman Seidensticker erklärt, was Muslimbrüder, Salafisten, Wahhabiten und andere Strömungen voneinander unterscheidet, auf welche Vordenker sie sich berufen und mit welchen Mitteln sie operieren, um das Ziel einer islamischen Politik und Gesellschaft zu erreichen. Ein Muss für alle, die den islamischen Fundamentalismus und die Gefahr, die von ihm ausgeht, besser verstehen wollen.

Samstag, 18. Februar 2012

Wagner, Richter ohne Gesetz

Joachim Wagner :Richter ohne Gesetz Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat. 236 S. 21,5 cm 419g , kartoniert , 2011 Econ ISBN 3-430-20127-6 18 €
Muslimische Friedensrichter tragen keine Robe und haben keine juristische Ausbildung. Und doch sind sie Schlüsselfiguren einer islamischen Paralleljustiz, die das deutsche Rechtssystem zunehmend aushebelt. Gemeinsam mit deutschen Strafverteidigern setzen sie durch, dass Messerstecher, Betrüger und Mörder straflos bleiben. Polizei und Gerichte schauen den Machenschaften ohnmächtig zu. Joachim Wagner beschreibt spektakuläre Fälle und enthüllt, wie unsere Justiz vor einer fremden Rechtskultur kapituliert. Friedensrichter klingt nach einem ehrbaren Beruf. Doch unbemerkt von der Öffentlichkeit und sogar der Justiz hat sich in muslimisch geprägten Einwanderervierteln eine islamische Paralleljustiz etabliert. In den Verhandlungen zwischen den Täter- und Opferfamilien geht es oft alles andere als friedlich zu: Um Schulden einzutreiben oder die Gegenseite einzuschüchtern wird erpresst, geprügelt und geschossen und selbst mit Mord gedroht. Sind sich Täter und Opfer einig, wird die Strafjustiz massiv behindert. Richter erleben regelmäßig, dass sich Opfer und Zeugen schlagartig an nichts mehr erinnern, frühere Aussagen bagatellisieren oder Aussagen vor Gericht verweigern. Dadurch wird das Strafmonopol des deutschen Rechtsstaates systematisch unterlaufen. Joachim Wagner hat intensiv recherchiert. Er hat Strafakten analysiert und ausführlich Kriminalbeamte, Staatsanwälte, Richter, Strafverteidiger, Streitschlichter und Islamwissenschaftler interviewt. Sein Buch ist auch ein Justizkrimi, der in eine verborgene Welt führt: Es schildert die rätselhaften Rituale von Familien- und Stammesfehden und die Machtkämpfe von kriminellen arabischen und türkischen Clans.

Freitag, 15. Oktober 2010

Ahadi/Vogt, Ich habe abgeschworen

MINA AHADI, SINA VOGT : Ich habe abgeschworen. Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe.
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-15288-5 19,95 € Verlag: Heyne
Intoleranz dürfen wir nicht tolerieren - Die Streitschrift einer mutigen Frau
Für Mina Ahadi ist die Abkehr vom Glauben ein Grundrecht, nach islamischer Rechtslehre ist sie ein Verbrechen. Deshalb wird die gebürtige Iranerin, seit sie den »Zentralrat der Ex-Muslime« gründete, von Fundamentalisten mit dem Tode bedroht. In ihrem Buch erklärt die mutige Kämpferin für Menschen- und Frauenrechte, warum der Islamismus in Deutschland eine Gefahr ist und warum wir keine muslimische Parallelgesellschaft dulden dürfen.
Mit ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie riskierte Mina Ahadi bereits in ihrem Heimatland Iran ihr Leben. Seit ihrer Flucht in den Westen setzt sie sich kompromisslos für die Frauenrechte in islamischen Ländern ein. Zugleich muss sie entsetzt feststellen, dass der Fundamentalismus in demokratischen Staaten Einzug hält. Auch in Deutschland dürfen sich Muslime nicht offen zu ihrem Unglauben bekennen, werden Frauen zum Tragen des Kopftuchs gezwungen und von ihren Ehemännern als Besitz betrachtet. Doch es ist gefährlich, wenn wir aus falsch verstandener Toleranz die Gesetze der Scharia bei uns dulden. Mina Ahadis Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie, in der die Menschenrechte für alle Bürger gelten, auch für die muslimischen.
""Wir haben abgeschworen" hieß die Aktion, woraus sie den Titel ihres ersten Buches ableitete. Darin erzählt sie von ihrer Jugend, wie sie Sartre las und ihre Zweifel an Allah wuchsen, wie später ihr Mann von Schergen der Mullahs hingerichtet wurde und sie schließlich nach Europa floh. Ausdrücklich kritisiert sie ihre neue Heimat: Die Deutschen seien viel zu tolerant gegenüber einer Religion, die Frauen unterdrücke und Homosexuelle diskriminiere."
Der Spiegel (25.02.2008)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Mord wegen "Abkehr vom Islam "

„Allein im Iran wurden seit der Machtübernahme der Mullahs viele Tausend religionsfreie Menschen ermordet“, sagt Mina Ahadi. „Vor wenigen Tagen erst wurde ein junger Mann namens Ehsan Fattahian wegen „Abkehr vom Islam“ gehenkt.
Aus einer Mitteilung der "Kritischen Islamkonferenz".

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Schwarzer, Die große Verschleierung

Die große Verschleierung. Für Integration, gegen Islamismus. Hrsg. v. Alice Schwarzer . KiWi Taschenbücher Bd.999 318 S. 19 cm 248g , kartoniert,
2010 Kiepenheuer & Witsch ISBN 978-3-462-04263-4 9.,95 €
Moscheen-Streit. Kopftuch-Debatte. Scharia. Islamkonferenz ... Ein Buch, das aufklärt.
Die große Verschleierung: ein Buch über die Hindernisse erfolgreicher Integrationspolitik, über die politisch-symbolische Dimension der Verschleierung muslimischer Frauen, aber auch über die Verschleierung der islamistischen Gefahr durch Kulturrelativisten in deutschen Medien.
Die Debatten über den wachsenden Einfluss islamischer Kreise nicht nur in Deutschland werden immer heftiger. Alice Schwarzer, die im Jahr 2002 mit ihrem Buch "Die Gotteskrieger" (KiWi 683) Zeichen gesetzt hat, hat sich auch in den folgenden Jahren immer wieder zur islamistischen Gefahr zu Wort gemeldet. "Die große Verschleierung" versammelt nun zahlreiche dieser politischen Interventionen und gibt ein genaues Bild vom heutigen Stand der kritischen Auseinandersetzungen über den Islamismus in Deutschland, in Frankreich und in islamischen Ländern (wie z.B. Algerien).
Die Themen reichen vom Schweizer Minarettverbot und der deutschen Kopftuchdebatte bis zu den französischen Diskussionen über die Rolle der Burka in der Öffentlichkeit. Außerdem: die Unruhen in den Pariser Vorstädten, die Strategien islamistischer Agitation z.B. im Internet, die Rolle der Konvertitinnen.
Die Grenzlinie zwischen dem Islam als Religion und dem politischen Islamismus bleibt dabei immer im Blick, wenn diese auch zusehends schwerer zu ziehen ist.
Alice Schwarzers Texte werden durch Untersuchungen und Berichte zahlreicher Co-Autorinnen von Djemila Benhabib bis Elisabeth Badinter und Necla Kelek ergänzt.
Mit Beiträgen u.a. von: Elisabeth Badinter, Djemila Benhabib, Rita Breuer, Cornelia Filter, Carola Hoffmeister, Necla Kelek, Chantal Louis, Khalida Messaouidi-Toumi, Katha Pollitt, Annette Ramelsberger, Gabriele Venzky, Martina Zimmermann.

Der Islam ist keine prägende Kraft unserer Kultur

In der "Welt" erschien ein interessanter Artikel mit dem Theologen Richard Schröder: Der Islam ist keine prägende Kraft unserer Kultur

Dienstag, 12. Oktober 2010

Schneiders, Islamverherrlichung

Islamverherrlichung, Kartoniert. Wenn die Kritik zum Tabu wird. Hrsg. v. Thorsten G. Schneiders, 350 S. 210 mm 575g ISBN 978-3-531-16258-4 VS-Verlag
Über den Islam. Muss sich unter Muslimen in Deutschland etwas ändern? Viele dürften die Frage mit "Ja" beantworten. Offenbar gibt es genügend Anlass zu "Islamkritik". Leider missbrauchen dies viele als Vehikel für pure Ressentiments. Doch das darf nicht dazu führen, jede Form von Kritik in den Wind zu schlagen und das Bild vom gelebten Islam schön zu färben. Beide Haltungen sind problematisch und daher Inhalt eines umfassenden zweibändigen Buchprojekts. Während der bereits erschienene Band "Islamfeindlichkeit" unterschiedliche Aspekte des europäischen Islamhasses vergangener Jahrhunderte bis zur heutigen Hetze im Internet dokumentiert, zeigt das vorliegende Buch "Islamverherrlichung", wie vernünftige Islamkritik ohne Pauschalisierung, Populismus und Polemik aussehen kann. Ausgewiesene Experten sprechen dazu offen theologische Herausforderungen an und weisen auf Missstände in der muslimischen Gesellschaft Deutschlands hin. Es geht sowohl um brisante Einzelthemen wie Jihad, Antisemitismus oder Kopftuch, als auch um grundlegende Fragen zum Koran, zum Propheten Muhammad oder zur Scharia. Zudem finden sich Auseinandersetzungen mit bekannten Einzelpersonen und Islamverbänden.
Mit Beiträgen von Nasr Hamid Abu Zayd, Lamya Kaddor, Ömer Özsoy, Rabeya Müller, Adel Theodor Khoury, Udo Tworuschka, Katajun Amirpur, Hartmut Bobzin und anderen.
Muss sich unter Muslimen in Deutschland etwas ändern? Viele dürften die Frage mit "Ja" beantworten. Offenbar gibt es genügend Anlass zu "Islamkritik". Leider missbrauchen dies viele als Vehikel für Ressentiments. Doch das darf nicht dazu führen, jede Form von Kritik in den Wind zu schlagen und das Bild vom gelebten Islam schön zu färben. Beide Haltungen sind problematisch. Während der bereits erschienene Band "Islamfeindlichkeit" unterschiedliche Aspekte vom europäischen Islamhass vergangener Jahrhunderte bis zur heutigen Hetze im Internet dokumentiert, zeigt das vorliegende Buch "Islamverherrlichung" nun, wie vernünftige Islamkritik ohne Pauschalisierung, Populismus und Polemik aussehen kann.
Renommierte Autoren wie Nasr Hamid Abu Zayd, Hartmut Bobzin, Adel Theodor Khoury, Ömer Özsoy oder Lamya Kaddor sprechen dazu offen theologische Herausforderungen an und weisen auf Missstände in der deutschen Islam-Community hin. Es geht um brisante Themen wie Jihad, Kopftuch oder die Politik der Islamverbände, aber auch um Prophetenbiografien, Hadithkritik und Koranexegese.

Ausgezeichneter Artikel von Ralph Giordano über die Gefahren durch den Islam

Während einige Multi-Kulti-Spinner die Augen vor den barbarischen Seiten des Islams fest verschließen, hat Ralph Giordano einen ausgezeichneten Artikel ("Nicht die Zuwanderung,der Islam ist das Problem.") über die Gefahren durch den Islam geschrieben. Diese Kritik unterscheidet sich wohltuend von dem seichten Politikergeschwätz insbesondere der rotgrünen  Multi-Kulti-Verrrückten wie Claudia Roth und Co.

Montag, 11. Oktober 2010

Geert Wilders Rede in Berlin über die Gefahren des Islams

Hier finden Sie die Rede von Geert Wilders, die er in Berlin über die Gefahren des Islams für unsere Demokratie und unsere Werteordnung gehalten hat.

Kleine-Hartlage, Das Dschihadsystem

Manfred Kleine-Hartlage, Das Dschihadsystem.
Wie der Islam funktioniert. 296 S. 20,5 cm 417g , kartoniert,.
2010 Resch-Verlag ISBN 978-3-935197-96-0 19,90 €
Das Verhältnis der westlichen zur islamischen Welt ist seit Jahren Gegenstand leidenschaftlicher Debatten - nicht nur unter außenpolitischen Gesichtspunkten, sondern auch in Bezug zu den muslimischen Parallelgesellschaften in europäischen Ländern.
Doch diese Debatten werden in Begriffen geführt, die zur Beschreibung westlicher Gesellschaften entwickelt wurden und am Selbstverständnis des Islam vorbei-gehen - denn der Islam versteht sich als ein umfassendes, alle Lebensbereiche durchdringendes Normen- und Wertesystem und nicht als eine den individuellen Glauben prägende Religion - so der Berliner Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage.
Wer in eine beliebige Gesellschaft hinein sozialisiert wird, übernimmt von Kindesbeinen an eine Reihe von unbewussten Vor-Annahmen über Recht und Wahrheit, Geschichte, Ethik und Moral, die, weil sie eben unbewusst sind, ein System kultureller Selbstverständlichkeiten darstellen, die die Kollektivmentalität der Gesellschaftsmitglieder prägen. Diese Mentalitäten müssen nicht per se inkompatibel sein, aber im westlich-islamischen Verhältnis (dies die These von Kleine-Hartlage) sind sie es.
Seine außerordentlich vielschichtige und differenzierte Argumentation führt zu dem Ergebnis, dass die Konsolidierung, und vor allem die Verbreitung des Islam auf Kosten nichtmuslimischer Gesellschaften. der Leitgedanke des islamischen Normen- und Wertesystems ist; erst von diesem Leitgedanken her werden die im Westen als besonders anstößig empfundenen islamischen Normen verständlich: etwa die feindselige Abgrenzung gegenüber Nichtmuslimen, deren militante Verunglimpfung, der Aufruf zum Kampf und zum Selbstopfer für Allah, das Apostasieverbot für Muslime, die systematische Kontrolle der weiblichen Sexualität, die sich als roter Faden durch den gesamten Koran ziehen. Nicht die einzelne Norm, sondern ihr innerer Zusammenhang macht den Islam zum Dschihadsystem.
Der Islam trifft in zentralen Punkten - beim Menschenbild, bei der Beziehung des Menschen zu Gott, bei den Normen über Gewalt und Tötung, nicht zuletzt auch in seinem Wahrheitsverständnis - Wertentscheidungen, die denen des Christentums diametral entgegengesetzt sind und die muslimischen Gesellschaften dazu befähigen, ja zwingen, nichtmuslimische zu verdrängen.
Kleine-Hartlage untermauert diesen zunächst theoretischen Befund, indem er die Mechanismen analysiert, die zur Islamisierung Nordafrikas, Kleinasiens und des Nahen Ostens führten. Die politische Herrschaft von Muslimen über Nichtmuslime ging der Islamisierung stets voran. Die Muslime konnten dann die sozialen Spielregeln so setzen, dass die Widerstandsfähigkeit der sogenannten Schutzbefohlenen (Dhimmis) systematisch zersetzt wurde: durch Unterdrückung, Erniedrigung, Ausplünderung, Versklavung, Frauenraub und Korrumpierung der Eliten. Manche dieser Mechanismen wirkten langfristig und zum Teil auf subtile Weise, dafür aber sehr effektiv.
Ein langes Kapitel widmet er der aktuellen Situation in Europa: Dabei wird deutlich, wie die vom Islam geprägte Kollektivmentalität muslimische Parallelgesellschaften in die Lage versetzt, sich nicht nur selbst zu konsolidieren, sondern
auch der Mehrheitsgesellschaft die eigenen Spielregeln aufzuzwingen. Der "weiche Dschihad" nutzt die Integrationsbemühungen aus, um die Parallelgesellschaften zu stabilisieren. So dient auch der "Dialog" als Mittel des Dschihad und eben nicht als Weg zu seiner Beendigung.
Die Islamisierung europäischer Gesellschaften wird das Ergebnis der bisherigen Einwanderungs- und "Integrations"-Politik sein, weil diese Politik auf ideologischen Prämissen basiert, die die Funktionsweise islamischer Gesellschaften ignorieren.
Da der Autor den Islam nicht aus theologischer, sondern soziologischer Sicht analysiert, kommt er zu neuen, grundlegenden Einsichten, denen sich jeder stellen muss, dem die zukünftige Entwicklung Europas nicht gleichgültig ist.
Gerade die weltfremden Multi-Kulti-Verrückten, die jeden noch so fanatischen Moslem unterwürfigst begrüßen, sollten sich endlich sachkundig machen über die im Islam angelegte Grausamkeit und Intoleranz, wie sie sich schon im Koran in erschreckender Weise zeigt.

Kelek, Himmelsreise

Himmelsreise, von Kelek, Necla. Mein Streit mit den Wächtern des Islam. 266 S. 22 cm 438g , gebunden, 2010 Kiepenheuer & Witsch ISBN 978-3-462-04197-2 18,95 €
Den Glauben aus dem System der Angst befreien. Necla Kelek wendet sich gegen die Verharmlosung des Islam und weist nach, dass er - trotz regionaler Unterschiede - immer Lebenskonzept, Ideologie und Politik zugleich ist. Ihr Credo: Wir müssen den Glauben von seinem patriarchalischen Missbrauch befreien und ihn spirituell rehabilitieren. Und endlich die Probleme anpacken, die unübersehbar mit Muslimen verknüpft sind - die verweigerte Gleichberechtigung der Frauen und die mangelnde Bildung der Kinder.
Über vier Millionen Muslime leben in Deutschland. Viele von ihnen sind gut integriert; Religion ist Teil ihrer kulturellen Identität. Sie wollen in dieser Gesellschaft ankommen, ohne von ihrem Glauben zu lassen. Aber es ist eine schweigende Mehrheit. Lauter sind jene, die demonstrativ Zeichen der Abgrenzung gegen die "Ungläubigen" setzen und behaupten, dabei den Gesetzen ihrer Religion zu folgen. Mit diesen islamischen Traditionalisten, die Glauben zu Politik machen und sich zugleich als Opfer der hiesigen Gesellschaft stilisieren, setzt sich Necla Kelek auseinander.
Ihnen stellt sie in einer "kleinen Koranschule" eine aufgeklärte Lesart des Heiligen Buches entgegen, die über Entstehung und Hintergründe des Islam informiert: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Sie erkundet Vorzeige- wie Hinterhof-Moscheen, spricht mit Imamen und Vorbeterinnen und nimmt den Streit mit Predigern wie Tariq Ramadan und Fethullah Gülen auf. In der Rubrik "Islam-Deutsch/Deutsch-Islam" diskutiert sie, wie unterschiedlich grundlegende Begriffe wie Anstand, Respekt und Freiheit verstanden werden. Sie durchstreift die Geschichte des Islam in Deutschland und entdeckt Überraschendes wie den weißen Elefanten Karls des Großen und Goethes Kritik an dem letzten Propheten, der das Himmlische seinen irdischen Absichten geopfert habe.

Cileli, Eure Ehre - unser Leid

Serap Cileli, Eure Ehre - unser Leid. Ich kämpfe gegen Zwangsehe und Ehrenmord. Mit e. Vorw. v. Matthias Platzeck u. e. Nachw. v. Terre des Femmes. Blanvalet Taschenbuch Nr.37412 240 S. 18,5 cm 185g , kartoniert, 2010 Blanvalet
ISBN 978-3-442-37412-0 8,95 €
Vom Opfer zur Helferin für junge Frauen in Not.
Welch barbarische Unsitten der Islam in Europa eingeschleptt hat, wird in diesem Buch deutlich.
Seit sie sich vor einigen Jahren mit ihrer eigenen hochdramatischen Lebensgeschichte an die Öffentlichkeit wagte, kämpft die couragierte Türkin Serap Çileli unermüdlich für Frauen und Mädchen, die von Zwangsverheiratung, Familienrache und Ehrenmord bedroht werden. Dabei scheut sie keine Gefahr. In »Eure Ehre unser Leid« zieht Serap Çileli die Bilanz ihres Wirkens. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte fort und lässt viele junge Frauen zu Wort kommen, die dem Gefängnis ihrer Ehen und Herkunftsfamilien mit knapper Not entfliehen konnten. Ein brisantes, erschütterndes Dokument der Gewalt und Einschüchterung aber auch der Hoffnung auf Veränderung. Serap Çileli ist eine der wichtigsten und medienpräsentesten Fürsprecherinnen muslimischer Frauen in Deutschland Persönlich und politisch unverzichtbar Selbst zwangsverheiratet, erzählt sie in ihrem neuen Buch ihre Lebensgeschichte

Samstag, 9. Oktober 2010

Broder, Kritik der reinen Toleranz

Kritik der reinen Toleranz, von Broder, Henryk M.
2. Aufl. 2009, 223 S. 20 cm 285g , kartoniert,
ISBN 978-3-570-55089-2 Pantheon 12,95
"Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche- und Intoleranz für ein Gebot der Stunde." Henryk M. Broder
Was toleriert unsere Gesellschaft nicht alles: prügelnde Jugendliche, religiöse Fundamentalisten, linke Terroristen. Doch das ist eine gefährliche Toleranz, die von der Gleichwertigkeit aller Lebensstile ausgeht und die Ursache und Wirkung verwechselt. Wie schon in seinem Bestseller "Hurra, wir kapitulieren" bietet Henryk M. Broder auch in seinem neuen Buch wieder eine scharfsinnige Gesellschaftsanalyse und warnt vor den seltsamen Blüten, die unsere falsch verstandene Toleranz gegenüber intoleranten Menschen und Meinungen treibt.
Toleranz ist eine Haltung, mit der sich viele gerne schmücken- die Reichen gegenüber den Armen, die Starken gegenüber den Schwachen, die Heteros gegenüber den Homos. Wer es sich leisten kann, ist tolerant. Wenn aber "Ehrenmorde" als ganz normale Verbrechen gelten, wenn Terroristen zu "Widerstandskämpfern" deklariert werden, wenn ein Regierender Bürgermeister die Teilnehmer einer Sado-Maso-Fete persönlich willkommen heißt, dann wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter solchen Bedingungen wird Intoleranz zur Pflicht und Tugend: Intoleranz gegenüber dem wohlfeilen Gutmenschentum, gegenüber totalitären Utopien- und gegenüber Menschen und Kulturen, die ihrerseits nichts von Toleranz halten.
In seinem neuen Buch erweist sich Henryk M. Broder wieder als scharfzüngiger Kritiker einer falsch verstandenen Haltung, mit der wir unsere demokratischen Werte Stück für Stück aufgeben. Um unsere freiheitliche und offene Gesellschaft zu verteidigen, müssen wir mehr Mut zur Intoleranz aufbringen.

Ulfkotte, Heiliger Krieg in Europa

UDO ULFKOTTE, Heiliger Krieg in Europa.
Wie die radikale Muslimbruderschaft unsere Gesellschaft bedroht
Originaltitel: Heiliger Krieg in Europa
Originalverlag: Eichborn.
Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-62032-2 8,95 €
Verlag: Heyne, Erscheinungstermin: 02. Februar 2009
„Phase 7 soll 2020 abgeschlossen sein. Dann wird der Rest der Welt durch eineinhalb Milliarden Muslime niedergeworfen sein.“ (aus dem „Masterplan der Muslimbruderschaft“)
Die weltweit vernetzte Muslimbruderschaft, Machtzentrum islamistischer Gruppierungen, ist nahezu unbekannt. Um ihr Ziel – die Islamisierung der westlichen Kultur – zu erreichen, bedient sie sich sowohl terroristischer als auch legaler Mittel. Bestsellerautor Udo Ulfkotte präsentiert erstmals Entstehen, Motive und Strategien einer unterschätzten Gefahr.

Hier herunterladen: Sarrazin, Deutschland schafft sich ab

Hier als E-Buch herunterladen:

Sarrazin, Deutschland schafft sich ab . Preis: 11,99 €

Herunterladen: Sarrazin, Deutschland schafft sich ab

Manea, Ich will nicht mehr schweigen

Elham Manea :Ich will nicht mehr schweigen.Der Islam, der Westen und die Menschenrechte. Verlag Herder,208 Seiten,kartoniert,ISBN 978-3-451-06248-3 8,95 €
Ich will nicht mehr schweigen
Dürfen muslimische Mädchen aus religiösen Gründen von Klassenfahrten ausgeschlossen werden? Ist es in Ordnung, wenn schon Sechsjährige verschleiert sind, weil Muslime »nun mal anders« sind? Nein, so die Muslimin Elham Manea, denn Menschenrechte sind wichtiger als Religion. Mit ihrem Plädoyer für eine Toleranz, die Grenzen kennt, und für einen modernen, humanistischen Islam gibt Elham Manea der schweigenden Mehrheit der Muslime eine Stimme.

Udink, Allah und Eva

Allah & Eva , von Betsy Udink, Kartoniert, Der Islam und die Frauen.  Heyne Bücher Bd.60089 318 S. 19 cm 265g , 2009 Heyne  ISBN 978-3-453-60089-8      7,95
Islamische Gesellschaften haben zwei Gesichter: Nach außen führen die Menschen ein freies und normales Leben. Aber unsichtbar, in den von Männern beherrschten Häusern, in den von religiösen Fanatikern kontrollierten Dörfern werden die Menschen - vor allem die Frauen -grausam unterdrückt.
Die Journalistin Betsy Udink hat sich in Pakistan, dem "Land der Reinen", das sich als ideales muslimisches Gemeinwesen versteht, an diese sonst kaum sichtbaren Schauplätze begeben und erzählt von unfassbaren Schreckenstaten im Namen des Korans.